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Von Freizeitaktivität zu Profisport

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  Es ist für niemanden eine Neuigkeit, dass Sport nicht nur der körperlichen, sondern auch der mentalen Gesundheit viele Vorteile bringt. Verbesserte Muskelkraft und Ausdauer, Koordination und Balance, gesteigertes Selbstwertgefühl und bessere akademische Leistungen, sowie Sozialkompetenzen und Kommunikation, sind nur ein paar wenige Beispiele was körperliche Aktivität einem Individuum bringen kann. Doch auch auf gesellschaftlicher Ebene hat Sport eine große Reichweite, um Gruppen von Menschen zusammenzubringen und in weitestgehend friedlichem Wettkampf ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Diesen Effekt machten sich bereits die alten Griechen zu Nutze, indem sie alle vier Jahre die Olympischen Spiele veranstalteten und das war auch der Grund, weshalb sie nach hunderten von Jahren wiedereingeführt wurden (1). Doch nicht nur Europa hat eine alte Vergangenheit im Bezug auf Sport. Zu traditionellen Sportarten in Ruanda gehören vorwiegend Hochsprung, Stockkampf und Fußball. Be...

God's Plan III - Titanic conquers the Heavens

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Es war einmal eine Familie von Riesen, die lebte im hohen Norden eines kleinen Landes. Sie erlitten einen großen Verlust, als drei ihrer Brüder und Schwestern vor langer Zeit durch eine unsichtbare Grenze von ihnen getrennt wurden und sie sich fortan nur noch aus der Ferne sehen konnten. Zum Greifen nahe und doch so fern. Nichtsdestotrotz waren die verbleibenden fünf Geschwister stark und resolut im Angesicht ihrer Peiniger. Abenteurer aus aller Welt machen sich regelmäßig auf, die Riesen herauszufordern. Bisoke, die Schöne und Sabinyo, ihre kleine Schwester, habe ich persönlich noch nicht kennengelernt. Über ihre Brüder kann ich jedoch bereits berichten: Der kleinste der fünf, Gahinga, liebt es seine Herausforderer zu ärgern und zu provozieren. Man könnte fast sagen, er spielt mit ihnen und macht ihnen das Leben schwer, zum eigenen Vergnügen. In seiner Art steht er sicherlich stark unter dem Einfluss des benachbarten Muhabura. Auf ewig im Schatten seines größten Bruders stehe...

Ruandas Grüner Daumen

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Tausend Hügel erheben sich aus dem Morgennebel, wenn man Kigali verlässt. Bedeckt mit Grün, soweit das Auge reicht, werden sie lediglich von vereinzelten Flecken braunen Ackerlands unterbrochen. Wir begeben uns in die Nordprovinz Ruandas. Saftige Gräser erstrecken sich über mächtige Hügelketten, die von den Lehmhütten ihrer Bewohner geschmückt werden. Majestätisch thronen die fünf Vulkane über Musanze, deren Gipfel, in Wolken gehüllt, lediglich den heimischen Berggorillas, sowie tapferen Wanderern, die sie bezwingen, ihr Gesicht offenbaren. Unsere Reise führt uns in Richtung Westen nach Nyabihu und Rutsiro, wo idyllische Hügellandschaften in den Kivusee rollen, der in diesem Teil Afrikas einem Ozean gleichkommt. Kühe und Schafe begegnen uns unterwegs und aus den Wäldern Gishwati's beobachten uns Schimpansen und andere Primaten, von uns jedoch unentdeckt. Wir kommen nach Nyungwe im Süden des Landes. Mystische Urwälder erstrecken sich kilometerweit über das Land und bieten ebenfalls ...

Carpe Diem

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Die Monate ziehen vorüber, wie Bäume am Straßenrand. Als säße ich in einem Auto und beobachte, wie die Welt an mir vorbeifliegt. Mein Kopf lehnt am Fenster und meine Augen beobachten die Szenerie, bis die Lider langsam schwer werden und ich in einen angenehmen Schlummer abdrifte. Darin bezwinge ich Vulkane, spreche in fremden Zungen, treibe Handel und beobachte, wie Leben auf kreativste Art und Weise jeglichen Herausforderungen trotzt. Ich erwache aus meinem Traum und sehe das Straßenschild, das die nächste Ausfahrt ankündigt. Mein Puls geht schneller und meine Hände und Füße beginnen zu kribbeln. Nervös schweifen meine Augen zur Fahrerin, die den Blick bestimmt auf die Straße vor uns gerichtet hat. Die Ausfahrt zieht an uns vorbei und wir setzen unseren Weg unbeirrt fort. Mein Herzschlag beruhigt sich wieder. Entspannter lehne ich mich zurück und fixiere nun mit Entschlossenheit den Weg, der vor mir liegt.  Das vergangene halbe Jahr war ein einziger Fiebertraum. Nachdem sich der J...

Medien(in)kompetenz

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Bitte schaue dir die Fotos in diesem Artikel erst einen Moment an, bevor du die Bildbeschreibung liest. Stimmt deine Interpretation mit der Erklärung überein?  Vergangene Woche wurde ich von Partnern meines Heimatdorfs Kallstadt nach Gisenyi zur Kivu Beach Expo 2025 eingeladen. Die Kooperative Ejo Heza, unter der Leitung von Obed, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Besuchern der Region Rutsiro die traditionelle ruandische Lebensweise anhand verschiedener Aktivitäten näherzubringen. Im Bitenga Basecamp, ein Camp für Wanderreisende im Biosphärenreservat Mukura-Gishwati, kann man diese Tradition hautnah erleben. Essen und Trinken, unterschiedliche Spiele und Musik, aber auch Farmarbeiten, wie das Melken von Kühen, geben einen Einblick in die Kultur und das traditionelle Leben auf dem Land, insbesondere das von Kuhhirten. Das Unternehmen ist noch jung und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, im Land mehr Ansehen und Aufmerksamkeit zu erlangen. Auch beim Kivu Beach Festival hatte die Ko...