Über der Welt und in die Wälder - Eine Titanic-Geschichte
Müdigkeit und Hunger haben so eine faszinierende Fähigkeit die Emotionen eines Menschen zu beeinflussen. Manche Leute werden sehr aufgedreht wenn sie müde sind, andere haben Schwierigkeiten bei Hunger ihren Ärger im Zaum zu halten und sind leicher reizbar als gewöhnlich. Bei mir persönlich konnte ich bis jetzt noch kein wiederkehrendes Muster feststellen. Manchmal bin ich aufgedreht wenn ich hungrig bin, oft friere ich, bevor ich feststelle, dass ich müde bin. Was passiert jedoch, wenn Hunger und Müdigkeit zusammenkommen und dann auch noch eine Reihe von suboptimalen Ereignissen mit ihnen kollidieren? Eine Supernova der Gefühle, oder Dissoziation?
Es war noch sehr früh, als ich mich an jenem Samstag Morgen aus dem Bett rollte. Draußen würde noch für einige Stunden nicht die Sonne scheinen und die Straßen von Kamuhoza waren fast wie ausgestorben, als ich das Haus verließ, um mir ein Mototaxi zu suchen. Glücklicher Weise fuhr eines vorbei, als ich gerade die enge Gasse zur Straße hinunterlief. Wirkich überrascht war ich schon garnicht mehr. Aus irgendeinem Grund habe ich es oft einfacher schnell und problemlos ein Moto zu finden, wenn ich mitten in der Nacht aufbrach, als am Tag. Ich nannte dem Mann Ziel und Preis und wir rauschten in die Nacht hinaus, in Richtung Nyabugogo.
Ein paar Freunde des Titanic-Squads - Fatma, Iddi, Peredy - und ich hatten einen Trip zum Nyungwe National Park im Südwesten Ruandas gebucht. Dort erwarteten uns Ziplines und ein Canopy Walk über den Baumwipfeln des Parks. Da wir eine lange Fahrt vor uns hatten, mussten wir entsprechend früh aufbrechen.
Ich traf Fatma an der Tankstelle Engen, die als Treffpunkt für die Gruppe Nyabugogo diente. Die Jungs besitzen ihre eigenen Motorräder und hatten kurzum beschlossen, die Tour zu einem Roadtrip zu machen. Wir würden sie also erst später im Park treffen. Wir anderen nutzten die Gelegenheit und versuchten im Bus noch ein wenig Schlaf zu finden. Ich selbst hatte zuvor nur zwei Stunden die Augen schließen können und Fatma hatte entschieden, es sei die sicherere Variante wach zu bleiben, um nicht zu riskieren zu verschlafen.
Die Fahrt selbst zog sich recht lange hin. Nachdem ich es aufgegeben hatte, über meine eigenen Kopfhörer die Gespräche unserer Mitreisenden und die Musik aus zwei verschiedenen Boxen zu übertönen, gelang es mir die Geräuschkulisse auch ohne Ohrstöpsel weitestgehend auszublenden. Eine Fähigkeit die ich vor allem in meinem alten Job im Universum Bremen nahezu perfektionieren konnte und für die ich sehr dankbar bin. Anstatt einer einzigen zuvor angekündigten Pause, hielten wir vermehrt an, da Leute die Nacht und frühen Morgenstunden bereits fleißig daran gearbeitet hatten, sich einen Pegel anzutrinken. Zudem kam, dass nach der letzten Pipi-Pause, bei der wir uns auch nochmal mit Snacks und Getränken eindecken konnten, die zuvor verspeisten Frühstückseier eine junge Dame verkehrt herum und zum Busfenster hinaus wieder verließen. Das war für Fatma besonders herausfordernd, da sie eine persönliche Phobie vor den weißen Hühnerkugeln hat.
Erstaunlicherweise erreichten wir die Rezeption des Parks ziemlich genau zu der im Tagesplan angegebenen Uhrzeit. Es scheint, als hätten die Veranstalter ähnliche Zwischenfälle bereits mit einkalkuliert. Sie begannen also damit uns alle zu registrieren, als dann auch Iddi und Peredy schließlich eintrafen. Sie waren mit ihren Rädern wesentlich schneller unterwegs gewesen - wir hatten sie unterwegs sogar an uns vorbeirfliegen sehen. Jedoch wurde ihnen ein falscher Standort gegeben, weswegen sie noch ein paar zusätzliche Kilometer zurücklegen mussten.
Wir warteten also darauf, dass die ganze Gruppe, von beinahe 50 Leuten, registriert war. Fatma und ich brachten unsere Rucksäcke zurück zum Bus, da es uns wohl nicht erlaubt war, sie mit in den Park zu nehmen. Unsere Wasserflaschen gaben wir stattdessen in die Obhut eines Guides und warteten darauf, dass wir an der Reihe waren in unser Geschirr geschnallt zu werden. Ein junger Mann aus Kenia, mit einem respektablen Energielevel, wuselte unter den Wartenden umher und fragte, ob er mit ihnen ein kurzes Video für einen Vlog aufnehmen könnte. Auch ich blieb nicht verschont. Weil ich so schlecht nein sagen kann, fand sich mein hölzerner Hintern kurz darauf vor der Linse wieder und ich versuchte die Kamera mit meiner peinlichen Steifheit davon zu überzeugen, dass ich bereit und voll motiviert für dieses Abenteuer war.
Während Peredy sich um ein paar Mädels kümmerte, warteten Fatma, Iddi und ich gemeinsam und rekrutierten uns ein Team von zehn - inklusive Peredy und seiner Mädels. Wir mussten uns nämlich in Gruppen von maximal zehn Personen aufteilen, um auf die Zipline und den Baumkronenpfad zu gehen. Letzterer war erst in diesem Jahr eröffnet worden und die Veranstalter waren anscheinend nicht darüber informiert worden, dass es aktuell noch einen Mangel an Helmen und Klettergurten gab. Wir warteten also darauf, dass die erste Gruppe zurückkehrte, um dann selber zu starten. Um nicht von einem anderen Team verdrängt zu werden, versammelten wir uns schonmal bei der Ankleide und warteten dort weiter. Nach ungefähr drei Stunden war es dann soweit. Das Geschirr wurde angerichtet und wir in die Gurte gewickelt. Behelmt und eingeschnürt versammelten wir uns vor der ersten Zipline: Monkey, 335 m. Wir erhielten ein kurzes Briefing und ab ging die wilde Fahrt.Okay, ganz so wild war es nicht. Doch beeindruckend auf jeden Fall. Ein mystisch dunkelgrünes Blätterdach erstreckte sich über die Hügel und ließ von oben keinen Blick auf das darunterliegende dichte Gestrüpp zu. Lediglich an den steileren Hügelkämmen konnte man an den Baumkronen vorbei die schlanken geraden Stämme sehen, was aus der Entfernung wie ein schäumender Wasserfall aus üppigem Brokoli-Grün, erschien.So zischte ich also über die majestätischen Baumwipfel. Ich streckte die Arme aus und genoss den frischen Wind in meinem Gesicht, während mein Gurt an der Leine langsam rotierte. Ich sah das grüne Etwas am Drahtseil, was mein Zeichen war, die Hände an die Seile meines Gurtes zu legen. Keine zwei Sekunden später wurde ich dann auch schon von unserem ersten Guide aufgefangen, der damit begann, mich von der Zipline abzuschnallen.
Wir liefen eine kleine Senkung hinab und erreichten die zweite Zipline, Chimpanzee, ein paar hundert Meter länger als die erste. Diesmal wollte ich die erste aus meinem Trupp sein - auch um Videos von den anderen bei der Landung aufnehmen zu können. Ich beobachtete unseren ersten Guide dabei wie er in einer coolen Pose davonrauschte und wollte dasselbe versuchen. Mir war selbstverständlich klar, dass das bei mir eher lächerlich aussehen würde, doch das war es wert.
Ich bekam also das Go des zweiten Guides und stürzte mich erneut vom Plateau. Dieses Mal jedoch ein Fuß nach vorne ausgestreckt, den Oberkörper nach hinten geneigt und das zweite Bein angezogen. Während ich mich wieder zu drehen begann, breitete ich die Arme aus. Plötzlich schoss ein dumpfer Schmerz durch meine linke Hand, als ich einen Baumstamm erwischte. Ich sah einige Fetzen Rinde wegfliegen und die Hand wurde nach vorne und über meinen Oberkörper geschleudert, während der Schlag mich in die andere Richtung drehen ließ. Dann rollte ich rückwätrs weiter und musste den Kopf stark verränken, um das grüne Etwas, sowie das folgende Plateau sehen zu können. Ich wurde aufgefangen, abgeschnallt und warf einen Blick auf mein Handgelenk.
Ich beobachtete, wie es sich zunächst rot, dann blau verfärbte und bewegte die Finger, dann das Handgelenk. Alles funktionierte ohne Probleme und der erste Schmerz vom Aufprall war auch schon wieder auf dem Rückzug. Also halb so schlimm. Nach und nach trudelter der Rest des Teams ein und wir machten uns auf zur letzten und längsten Zipline: Gorilla, 1020 m. Diesmal wurden wir darauf hingewiesen, keine Posen zu machen, die Hände am Gurt festzuhalten und die Beine anzuziehen. Wir würden nicht wollen, dass wir durch aero-undynamische Bewegungen und Kunststücke auf halber Strecke stehen bleiben würden und uns die Guides von der Leine pflücken mussten.
Diesmal wartete ich bis ganz zum Schluss und machte mich bereit, diesen Ritt ganz und gar zu genießen. Ich wurde eingeschnallt, aufgefordert die Beine anzuziehen und dann gab mir unsner Guide einen kräftigene Schubs über den Rand des Plateaus. Der erneut beeindruckende Blick über das grüne Blättermeer wurde getrübt, als ich mich wieder drehte und ein starker Wind, der nun von vorne gegen meine Flanke drückte, drohte mich auszubremsen. Verdammt. Mit aller Kraft, die meine Hand am Griff aufbringen konnte versuchte ich mich gegen den Wind zu drehen. Ein lächerlicher Gedanke, dass mein kümmerliches Handgelenk die Kraft von mehreren Profikletterern aufbringen könnte. Glücklicherweise bekam ich Unterstützung von einem weiteren Windstoß, der mich wieder nach vorne drehte, sodass ich sicher und geradeaus auf dem Plateau landete, woraufhin ich von Geschirr und Helm befreit wurde.
Das letzte Highlight des Tages lag nur wenige Meter entfernt und wir versammelten uns am Einstieg zum Baumwipfelpfad. Um die dünnen schwingenden Drahtseile nicht gleichzeitig mit zu viel Gewicht zu belasten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und marschierten los. Eine etwas langsamere, weniger aufregende Möglichkeit, sich die Szenerie noch einmal richtig einzuverleiben. Ein wenig wackelig, verursachte die schmale Hängebrücke ein leicht mulmiges Gefühl, doch die Schönheit und Ruhe der umgebenden Natur wog schwerer als die Sorge, der Weg könnte kentern.
Auch Fotos dürfen bei einem solchen Anblick natürlich nicht fehlen und ich machte es zu meinem Business meine Teamkollegen aus der Froschperspektive auf der Hängebrücke abzulichten. Dann trottelten wir die Wendeltreppe hinab und machten uns an den Aufstieg, zurück zum Startpunkt.
Zufrieden und mit voller Vorfreude für das Essen, das uns erwartete - ich hatte den ganzen Tag nichts außer einem Kaubonbon, vier Haribo Goldbären, einem flüssigen Joghurt und ein wenig Wasser zu mir genommen - stapfte ich hinter Peredy den Hügel hinauf. Vertieft in einer Unterhaltung mit seiner Vorderfrau machte er eine ausschweifende Bewegung mit den Armen und mein Blick fiel auf die silbernen Ringe an seiner Hand. Meine eigenen Finger tasteten nach dem Ring, den mir eine Freundin aus Bremen vor meinem Abschied gegeben hatte. Ich ertastete nichts.
Erschrocken hob ich meine Hand und betrachtete die nackte Haut, wo zuvor noch das dunkelgraue Schmuckstück seinen rechtmäßigen Platz hatte. Was? Wo? Wann? Ernüchtert ging ich die Geschehnisse der vergangenen Stunden noch einmal durch. Was hatte ich getan? Wo könnte ich den Ring verloren haben und wann? Meine Finger durchwühlten mehrfach die zahlreichen Taschen meiner Hose und der Jacke, doch ohne Erfolg. Er war weg.
Ein bestimmtes Ereigniss kam mir wieder in den Sinn und ich schaute auf mein Handgelenk, wo der zuvor entstandene blaue Fleck schon wieder verblasst war, jedoch ein paar rote Flecken noch von der Kollision mit dem Baum zeugten. Sollte er mir bei der zweiten Zipline über dem dichten Gebüsch vom Finger gerutscht sein, dann konnte ich mich von der Hoffnung verabschieden, ihn wiederzusehen. Eine andere, vielversprechendere Möglichkeit war, dass ich ihn bereits vor der ersten Monkey-Zipline habe fallen lassen. Als mir das Geschirr angelegt wurde, hatte ich schließlich noch zwischen den engen Gurten und in meinen Taschen herumgefingert, um meine Wertsachen sicher zu verstauen. Womöglich war der Ring dabei irgendwo hängen geblieben und heruntergefallen. In diesem Fall bestand noch die geringe Chance, dass ich oder irgendjemand anderes ihn wiederfinden konnte.
In einer Mischung von neu geschöpfter Energie und Ungeduld, stieg ich in zügigen Schritten, dem Rest der Gruppe voraus, den Hügel hinauf und erreichte das RDB Zentrum. Ich begann mit den Augen den Boden abzuscannen, in der lockeren Hoffnung, ein dunkelgraues Funkeln in einer Ecke oder Steinritze zu erhaschen. Doch leider Fehlanzeige. Ich fragte an der Rezeption nach, doch auch dort wurde nichts abgegeben. Sie ließen sich allerdings meine Handynummer geben und versicherten mir, mich anzurufen, sollten sie etwas finden. Mit Iddis Hilfe ging ich die Bilder und Videos durch, die er mit seinem Handy aufgenommen hatte, um herauszufiden, wann ich den Ring zuletzt getragen hatte. Nun hatte ich meine Bestätigung. Ich hatte den Ring nicht beim Anlegen der Klettergurte verloren, denn vor der ersten und zweiten Zipline, trug ich ihn noch. Wenn er also auf der Chimpanzee Line ins Gebüsch geschleudert wurde, dann war er wohl weg.
Ich nahm einen tiefen Atemzug. Es tat mir weh um den Ring, doch was konnte ich tun? Es half nun auch nichts darüber die Nerven zu verlieren. Zudem Fatma und ich immer noch auf der Jagt nach unseren Wasserflaschen waren. Diese wurden anscheinend in dem ursprünglich dafür vorgesehenen Rucksack durch eine Kamera ersetzt und einer Lady gegeben, deren Namen niemand zu wissen schien, geschweige denn, wo sie die Flaschen hingebracht hatte. Gleichzeitig warteten wir auch noch auf die anderen Gruppen. Wir waren das zweite Team gewesen, das auf den Wald losgelassen wurde, doch als wir gegen halb fünf wieder an der Rezeption standen warteten zwei Gruppen noch darauf zu starten.
Es wurde kälter, weswegen Iddi und Peredy nicht zu lange warten konnten, mit ihren Motorrädern aufzubrechen, da noch einige Stunden Fahrt vor ihnen lagen. Auch Fatma durfte nicht zu spät in Kigali ankommen. Da die beiden Biker zusammen nur einen weiteren Helm hatten, machten sie sich zu dritt auf den Heimweg. Ich würde zurückbleiben und mich darum kümmern, dass unsere Trinkflaschen wieder auftauchten. Ein wenig niedergeschlagen verabschiedete ich meine Freunde. Gleichzeitig wusste ich, das bedrückende Gefühl würde vorübergehen.
Es gab verschiedene Faktoren, die meine Stimmung negativ beeinflussten. Mein Ring war weg, der Aufenthaltsort der Trinkflaschen unbekannt und wir warteten immer noch auf die anderen Gruppen. Doch das Ganze konnte ich, zwar ewas traurig, doch weitestgehend gelassen hinnehmen. Ich vermute, Hunger und vor allem Müdigkeit hatten mich zu dem Zeitpunkt gezähmt und es fiel mir leichter zu akzeptieren, dass ein paar Dinge einfach blöd gelaufen sind.
Ich schnappte mir meine Kopfhörer und Power Bank und zog mich in eine stille Ecke zurück. Ich setzte mir die Stecker in die Ohren, ließ mir die Musik in den Kopf und die Erlebnisse des Tages in Schriftform aus dem Kopf strömen, während der Wald um mich herum lamgsam dunkler und kälter wurde. Doch das begrüßte ich, denn die Kälte hielt mich wach und die Dunkelheit umhüllte mich in meiner eigenen kleinen Welt aus Gedanken.
Auf eine Nacht mit wenig Schlaf und eine lange Busfahrt, folgte ein aufregendes Zipline Abenteuer, der Verlust eines mir wichtigen Gegenstandes und grundsätzlich ein Tag, geprägt von sehr viel Warterei. Doch so spielt das Leben eben manchmal und es war ja auch nicht alles schlecht. Ich habe bei den Aktivitäten Spaß gehabt, habe Zeit mit Freunden verbringen können und auf der Rückfahrt noch ein paar nette Gespräche mit neuen Leuten geführt, wenn mich die Müdigkeit nicht gerade in einen leichten Schlummer gelullt hatte. Gegen 21:30 hatten wir ein sehr verspätetes, dafür jedoch absolut zufriedenstellendes Mittagessen. Der Hunger war gestillt und ein angenehmer Nebel des Post-Food-Komas, gepaart mit dem cerebralen Energiesparmodus der Müdigkeit, stellte sich ein und verhinderte, dass ich mir zu viele Gedanken über Dinge machte, die ich nicht ändern konnte. Letztendlich ist doch alles das passiert auf irgendeine Art und Weise God's Plan. Was nützt es also zu lamentieren? Wenn es denn so sein soll, dann wird der Ring - mein Schatz - schon wieder zu mir zurückfinden. Und wenn nicht, dann hat er vielleicht einfach beschlossen, dass es an der Zeit war, mich zu verlassen.Ich möchte bitte jeden Leser und jede Leserin dazu auffordern, das Berichtete kritisch zu betrachten und gerne zu kommentieren, wenn Inhalte unpassend, unangebracht oder sogar faktisch falsch dargestellt werden. Für mich, wie für jeden anderen, ist das ein Prozess in dem Fehler passieren können und im Laufe der Zeit werde ich die Dinge besser oder zumindest anders verstehen. Bis dahin freue ich mich über Feedback und konstruktive Kritik.










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